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6 simple upjers Tricks für sicheres Sharenting

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Unter Sharenting versteht man das Teilen von Kinderfotos im Netz und auf Social Media. Es setzt sich aus den zwei englischen Wörtern „share“ (teilen) und „parenting“ (elterliches Verhalten/Erziehung) zusammen.

Im Schnitt teilen Eltern bis zu 1.500 Fotos ihrer Schützlinge online, bevor diese fünf Jahre alt werden. Für Mütter ist dabei WhatsApp die beliebteste Plattform zum Teilen von Kinderfotos, dort sind die Väter etwas zurückhaltender. Papas sind dagegen häufiger auf Facebook aktiv und posten dort mehr Bilder ihrer Kinder als die Mamas. (*)

(*) Quelle: ESET

Wo liegen die Gefahren beim Sharenting?

Auch Kinder haben ein Anrecht auf Datenschutz und theoretisch müssten sie der Veröffentlichung ihrer Fotos zustimmen. Das hat auch einen guten Grund: Der digitale Fußabdruck wächst bereits bei Kleinkindern. Die Folgen können unter anderem Cybermobbing sein. Ein lustiges Video, wie der Nachwuchs tollpatschig Fußball spielt, kann da schon zum Auslöser werden.

Über Fotos können auch sensible Daten in die falschen Hände geraten. Ein vermeintlich harmloses Geburtstagsfoto ist gefundenes Fressen für Cyberkriminelle. Sie können mit dem Geburtsdatum und weiteren Metadaten der Fotos, wie Geotags, schon viel anfangen. Nicht selten beginnt so ein Identitätsdiebstahl.

upjers’ Tipps zum sicheren Sharenting

1. Prüfe deine Datenschutzeinstellungen für alle geteilten Inhalte

Wem gehören die Fotos und wer hat Zugriff darauf? Können Dritte oder gar Fremde die Bilder und Informationen sehen?

2. Deaktiviere die Standortverfolgung

Schon beim Fotografieren solltest du die Standortverfolgung ausschalten. Das verhindert, dass die Bilder mit Geotags versehen werden. Diese Informationen gehören zu den sensiblen Daten, die missbraucht werden könnten.

3. Verzichte auf peinliche Kinderbilder

Andere können geteilte Bilder herunterladen oder Screenshots davon machen und diese dann unkontrolliert weiter verschicken. Dabei können sie in einen falschen oder unerwünschten Kontext gesetzt werden – die Gefahr von Cybermobbing steigt.

4. Finger weg von persönlichen Daten

Bevor du ein Bild postest, kontrolliere genau, ob darauf Hinweise zum Namen, zur Adresse oder dem Geburtsdatum zu erkennen sind.

5. Reduziere den Verteilerkreis auf ein Minimum

Am besten du teilst Kinderfotos nur im engsten Familienkreis und stellst deutlich klar, dass niemand die Daten weiter verbreiten darf.

6. Aktiviere Benachrichtigungen

In den Datenschutzeinstellungen der Apps kannst du die Benachrichtigungen so konfigurieren, dass du über gepostete und geteilte Inhalte immer informiert wirst. So behältst du besser die Kontrolle über die Verbreitung deiner Fotos.

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